Das war das neXTkultur-Fotoshooting!

Die Freude bei den Jugendlichen war groß, als wir am Sonntag das Geheimnis der Überaschungslocations lüfteten: "steinhoffdesignmuseum" - das kleinste Designmuseum Deutschlands.

Im Rahmen des Projektes „neXTkultur” stellte das Shooting die kulturelle Vielfalt in der Jugendarbeit künstlerisch mit Tanz, Musik, Literatur und Stil dar. Über das Projekt neXTkultur werden Jugendverbände mit Migrationsgeschichte in die Strukturen der Jugendarbeit integriert. Die verschiedenen kulturellen Hintergründe und die Lebenswelten der Jugendlichen hat das Team von neXTkultur im Landesjugendring an diesem Wochenende mit 12 Jugendlichen und dem Fotografen Mark Mühlhaus in Szene gesetzt. Es ist gar nicht so einfach, ein solches Fotoshooting mit dem Anspruch, kulturelle Vielfalt in der Jugendarbeit darzustellen, zu planen und umzusetzen. 

Wir wollten mit Vorurteilen brechen, wir wollten mit Klischees spielen, aber auch niemandem zu nah treten. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind kreativ, sie sind aktiv, haben viele Potenziale, sind eine unglaubliche Bereicherung für die Jugendkultur und die Jugendarbeit in Niedersachsen”, so Zeynep Dogrusöz vom Landesjugendring Niedersachsen e.V.  

Gemeinsam mit den Jungs und Mädels des Zirkusprojektes Salto (salto-hannover.de), der TanzUnion sowie aus befreundeten Migrant-inn-enjugendselbstorganisationen (MJSOen), starteten wir bei der MOVE&STYLE Dance Academy (moveandstyle.de), auf 2 Etagen in einem trendigen Südstadt-Loft beheimatet, die uns großzügigerweise ihre Räume für unseren ersten Fotoshoot des Tages zur Verfügung stellte.

Von dort aus führte uns unser Weg weiter zur zweiten traumhaften Kulisse, zu Steinhoff Einrichten & Wohnen (steinhoff-einrichtungen.de). Im Nationalsozialismus enteignet und vernichtet, entwickelte sich das Unternehmen heute zu einem Trendsetter internationalen Designs. Mit dem kleinsten Designmuseum Deutschlands (steinhoff-designmuseum.de) strahlt das Gebäude am Braunschweiger Platz und bietet einen stillen, fokussierten Rückzugsort inmitten der Stadt. Dieses kulturellheterogene weltoffene Flair, das sich neben der Firmenphilosophie auch in tausend Details widerspiegelt, bot das geeignete Ambiente für unser Vorhaben. Nach einer Führung durch das Museum sorgte Kai Debski von Steinhoff für unser leibliches Wohl. Ihn möchten wir an dieser Stelle nochmals besonders für seine Künste als Pizzabäcker loben.

Für Steinhoff ist die Öffnung ihrer Räume für solche Zwecke eine Selbstverständlichkeit. Die Idee, Jugendliche mit einer Migrationsgeschichte mit ihren kulturellen Ressourcen ins Bild zu setzen, sei großartig. Wenn sie bei so einem gesellschaftspolitischen Thema auch etwas beitragen können, sei dies innovativ und zukunftsweisend. 

Mark Mühlhaus (attenzione-photo.com) unterschreibt den Tag wie folgt: „Wir wollten ja eigentlich die Vielfalt und Unterschiedlichkeit in Szene setzen – eine gemischte Gruppe (deutsch/migrantisch), viele Herkunftsutensilien, Kultur versus Jugendkultur. Davon ist nichts aufgegangen: Die Gruppe fand zusammen, keine Unterschiede, keine Highlights – sondern alltägliche Buntheit, gemischt, normal und außerordentlich kreativ.”

Ergebnis dieses aufregenden Tages sind viele neue Eindrücke und Erfahrungen und ein großartiges Fotoset, welches das Projekt neXTkultur im Landesjugendring zukünftig farbgewaltig in Szene setzt!