Keine Jugendgruppe ohne Satzung!

Jede Jugendgruppe bzw. jeder Verein braucht eine Satzung. Diese Satzung regelt u.a. Aufgaben und Ziele des Vereins, vor allem enthalt die Satzung aber auch Regelungen fur die Zusammensetzung des Vorstandes, daruber, wie Entscheidungen fur den Verein getroffen werden konnen und wer den Verein nach außen vertreten kann. 

Fur Jugendgruppen, die es nur in einem Ort gibt, ist ganz klar: Um als Organisation nach außen auftreten und z.B. Zuschussantrage stellen zu konnen, muss man eine Satzung ausarbeiten. Wenn es auch einen Landesverband gibt, kann dessen Satzung so gestaltet werden, dass die Untergliederungen keine eigenen Satzungen brauchen. Die Ortsgruppen gelten dann als »unselbststandige Untergliederungen«. Sofern sie dennoch eigene Satzungen haben, durfen diese nicht denen des Landesverbandes widersprechen.

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mustersatzung_Verein.doc

Aus: Los geht‘s! Grundlagen, Praxisfelder und Strukturen der Jugendarbeit, Hrsg: Landesjugendring Niedersachsen e.V., 2013

Anerkennung als Trägern der freien Jugendhilfe

Im Rahmen des Projekts „neXTkultur – Migration | Partizipation | Integration | Kooperation” ist deutlich geworden, dass viele junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Jugendarbeit aktiv sind bzw. werden wollen. Für ihr Engagement organisieren sie sich oftmals in eigenen Gruppen und entwickeln eigene Verbandsstrukturen, dabei werden sie im Rahmen von neXTkultur unterstützt. Ein weiterer Schritt bei der Konsolidierung der eigenen Strukturen ist die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe. Welche Voraussetzungen ihr dafür mitbringen müsst, wie die rechtlichen Grundlagen aussehen und was die Antworten auf Verfahrensfragen sind, könnt ihr hier und in der Broschüre „recht.verständlich - Gesetzliche Grundlagen der Jugendarbeit in Niedersachsen” (PDF) nachlesen.